Aktuell

Ankündigungen, Veranstaltungshinweise, Lesetipps, Positionen und anderes mehr aus der AlGf.

Wünsche im Diskurs für 2024

Am ersten Kultursonntag im Januar 2024 sprach Kristin Kuck von der AlGf mit Sprachmagazin-Macher Hendrik Heinze im kulturWelt-Podcast auf BAYERN 2. Von Rechtspopulisten in Wahlkämpfen, Grenzen des Sagbaren bis hin zum Unwort des Jahres und Genderfragen – thematisch geht es um all das, was sich die beiden für 2024 im Diskurs wünschen.

Kampf um Glaubwürdigkeit

Der terroristische Angriff der Hamas auf Israelis und die anschließende Gegenoffensive Israels zeigen deutlicher denn je, woran wir uns schon längst gewöhnt haben: Jeder Konflikt mit Waffen findet heute sein Echo in einem erbitterten Kampf in den Sozialen Medien, Dabei spielen auch professionelle Journalistinnen und Journalisten bisweilen eine problematische Rolle.

 

"Es geht doch um was" - Interview zum Sprachstreit um den Klimawandel

Wie lässt sich der nicht zuletzt sprachlich so erbittert ausgefochtene Kampf um den richtigen Umgang mit dem Klimawandel erklären und welchen Beitrag kann die linguistische Gesellschaftsforschung zu seinem Verständnis leisten? Im Interview mit dem FORUM-Magazin sagt Kersten Sven Roth von der AlGf:  "Es ist doch völlig richtig, dass wir über eine Frage wie die Klimapolitik heftig streiten. Es geht doch um was."

Überbietungswettkampf des Populismus

Steffen Pappert, Politolinguist an der Universität Essen und regelmäßiger Kooperationspartner der AlGf, hat mit dem Hessischen Rundfunk über gefährlichen Populismus in der Mitte des politischen Spektrums gesprochen. Hörempfehlung!

Diskursbrandmauern verteidigen!

Die Jury der sprachkritischen Aktion "Unwort des Jahres" und der Vorstand der Fachgesellschaft AG "Sprache in der Politik" haben sich gemeinsam mit einer Stellungnahme an die Öffentlichkeit gewandt und Parteien der Mitte davor gewarnt, rechtspopulistische Diskursstrategien zu kopieren.

Die Chance eines beinahe übersehenen "Trotzdem"

Christian Lindner sagt nach der Wahl eines AfD-Politiker, dass man ja auch die Linkspartei wählen könne. Der eigentlich wichtige Hinweis aber versteckt sich im Satz davor.

Rüsten die Mitte-Parteien rhetorisch auf?

Verschärft sich der Ton der politischen Mitte und wenn ja: Wie sinnvoll ist eine solche Rhetorik der Zuspitzung im Interesse der politischen Akteure selbst? Kersten Sven Roth von der AlGf sprach über diese Fragen mit Tobias Stosiek in der Sendung "Sozusagen" des Bayerischen Rundfunks.

Ost-West-Debatte: Den Westen entnormalisieren

Dirk Oschmanns Buch "Der Osten: eine westdeutsche Erfindung" hat die nächste mediale Schleife im Ost-West-Diskurs eingeläutet. Sie wird uns nicht weiter bringen, findet Kersten Sven Roth von der AlGf in eine Gastbeitrag für die ZEIT und einem Gespräch mit dem WDR, denn sie überwindet das eigentliche Problem nicht: Es ist nur ein halber Diskurs

Verantwortungsverschiebung zwischen Politik und Wissenschaft

"Wenn man es genau nimmt, haben die Wissenschaftler alles richtig gemacht", sagt Sina Lautenschläger, die für die AlGf in einem gemeinsamen Projekt mit einem Team der TU Darmstadt die Kommunikation der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Corona-Krise untersucht hat.  "Aber auf die Gemengelage aus Politik, Medien, Wissenschaft und Privatperson waren sie anscheinend zu Beginn noch nicht so ganz vorbereitet."

Ost-West-Konflikte - Tagung an der OvGU Magdeburg

Der Osten und der Westen - man könnte meinen, das Thema sei erledigt. Aber immer wieder spielt es als Diskursthema, aber auch als Erklärungsmuster in der Diskussion verschiedener gesellschaftliche Herausforderungen eine Rolle. Und der Ukraine-Krieg hat den längst für historisch gehaltenen Ost-West-Konflikt auch global wieder aufleben lassen. Eine gemeinsame Tagung der AG "Sprache in der Politik" und der AlGf in Magdeburg widmet sich im März 2023 diesem Thema.