2022

Im ausführlichen Interview spricht der Leiter der AlGf, Kersten Sven Roth, über westdeutsche Diskursdominanz, die Herausforderungen politischer Kommunikation in der Krise und notwendige Formen des Zuhörens in der Politik.

Anliegen der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung ist es, die Expertise der Politikspracheforschung anwendungsbezogen nutzbar zu machen. Versuche wie diese - und auch die AlGf selbst - sind Gegenstand eines neu erschienenen Sammelbands.

So düster die Zeiten sind, sie haben einen leuchtenden Stern der Kommunikation hervorgebracht: Wirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck. Der beherrscht nicht zuletzt das Register des Pathos. Das kann gut sein, birgt aber auch Gefahren. Ein AlGf-Zwischenruf.

Sprache ist eine Waffe – gerade im Krieg oder wie Putin sagen würde: in einer "Militäroperation". Die Linguistin Kristin Kuck spricht mit Julia Schöning über Frontenbildung durch Worte, Schwarz-Weiß-Rhetorik und die Grenze zwischen Diskurs und Propaganda.

In zwei ausführlichen Interviews mit dem Bayerischen Rundfunkt und dem SPIEGEL sprachen Kristin Kuck und Kersten Sven Roth von der AlGf über den aktuellen Diskurs zum Ukraine-Krieg.

Auch und gerade in Zeiten wie diesen ist Sprachlosigkeit keine Option. BR2 hat eine Sendung der Reihe "Sozusagen" dem Thema "Sprache und Krieg" gewidmet. Ein Gespräch mit Kersten Sven Roth von der AlGf.

Sprache konstruiert Wirklichkeit - auch in Zeiten des Krieges. Kersten Sven Roth im Gespräch mit Rebecca Link auf WDR5.

Krieg spiegelt sich in der Sprache wider - von der Propraganda des russsischen Regimes bis zur vom Bundeskanzler ausgerufenen "Zeitenwende" für Deutschland. Der Leiter der AlGf, Kersten Roth, im Gespräch mit dem SWR und Radio Bremen.

Über Sprache im Krieg, Propaganda und moralische Bewertungen hat die Co-Leiterin der AlGf, Kristin Kuck, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung gesprochen.

Der Krieg in Europa, den Putin begonnen hat, ist ein Angriff auf die Idee der Demokratie. Die Schuldfrage ist so unstrittig wie selten. Warum dennoch nicht gelten sollte, dass dort, wo die große Schuld des einen außer Frage steht, die Fehler der anderen irrelevant werden - ein Zwischenruf

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