Sprache formt Gesellschaft
Es gibt keine gesellschaftliche Chance und keine gesellschaftliche Herausforderung, bei der Sprache nicht eine zentrale Rolle spielt.
Willkommen bei der Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung!
Die Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung (AlGf) ist eine wissenschaftliche Forschungs- und Beratungseinrichtung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Mit Methoden der empirischen Linguistik untersucht sie Sprache, um Gesellschaft zu verstehen.
Ihr Ziel ist es, linguistische Erkenntnisse gewinnbringend in Öffentlichkeit, Zivilgesellschaft und Politik zu transferieren, sie für ihre Kooperationspartner*innen nutzbar zu machen und zur Bewältigung von Problemlagen beizutragen.
Neben den bedarfsorientiert und individuell für die Kooperationspartnerinnen und -partner entwickelten Projekten hat die AlGf auch eigene Forschungsschwerpunkte, versteht sich aber in erster Linie als themenoffene Transferstelle für alle, die gesellschaftliche Probleme verstehen wollen und lösen müssen.
Aktuelles
Unser Portfolio
Die Arbeitsstelle für linguistische Gesellschaftsforschung bearbeitet Fragen, bei denen die linguistische Analyse Aufschluss über Funktionsweisen der Gesellschaft verspricht. Das Team besteht ausschließlich aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fachgebiets Germanistische Linguistik an der OvGU Magdeburg. Es setzt sich zusammen aus dem Vorstand und Mitarbeitenden in der Projektdurchführung.
Vorstandsmitglieder
Prof. Dr. Kersten Sven Roth ist Leiter der AlGf und Inhaber des Lehrstuhls für Germanistische Linguistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Medien- und Dis-kurslinguistik, die er mit Perspektiven der linguistischen Pragmatik und der Rhetorik verbindet. Mit dem Konzept einer Linguistischen Gesellschaftsforschung hat er die etablierte Politolinguistik, die er aktuell unter anderem als Vorsitzender der Fachgesellschaft Sprache in der Politik fachpolitisch vertritt, im Sinne einer konsequent angewandten Wissenschaft weiterentwickelt.
Dr. Kristin Kuck ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Germanistischen Linguistik an der Otto-von-Guericke-Universität. Sie forscht aktuell zu dem Thema Tabuisierung in öffentlichen Diskursen. Dabei fragt sie nach Strategien und Praktiken, die es erlauben, mit Tabuisiertem umzugehen. Außerdem forscht und lehrt sie zur linguistischen Diskursanalyse, insbesondere massenmediale Kommunikationsformen stehen dabei im Fokus. Auch politische Kommunikation nimmt sie in den Blick. Dabei geht es oft um strategisches, sprachliches Handeln oder den Ausdruck von Überzeugungen und Weltbildern.
Dr. Sina Lautenschläger ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Germanistischen Linguistik an der Otto-von-Guericke-Universität. Neben ihrer aktuellen Forschung zu digitalem Schweigen befasst sie sich mit Sprachgebrauchsmustern und der Aushandlung von Sprach(gebrauchs)normen in Texten und Diskursen und beschäftigt sich außerdem mit externer Wissenschaftskommunikation im politisierten und massenmedial vermittelten Kontext, wie sie sich eindrücklich während der Corona-Pandemie zeigte.
Dr. Vanessa Kanz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Germanistischen Linguistik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören politische Sprache und Kommunikation (insbesondere in digitalen Öffentlichkeiten) sowie Medien- und Diskurslingu-istik. In ihrem aktuellen Forschungsprojekt beschäftigt sie sich mit der sprachlichen und interaktionalen Herstellung von digitalen „Echokammern“ in Sozia-len Medien.