Sprachliche Diskriminierung angehen
Workshops zu „Sprache und Diskriminierung“ für Sportvereine
Sprache spielt hier eine zentrale Rolle – durch sie kann willkommen geheißen, eingebunden und Verbindung hergestellt, aber auch ausgegrenzt, abgewertet und verletzt werden. Dies muss nicht immer absichtlich geschehen, die Wirkung bleibt aber dieselbe. Um in einem solchen diversen Umfeld Missverständnisse zu vermeiden und sprachlicher Diskriminierung entgegenzutreten, ist es wichtig, sich für Sprache und ihre Funktionsweisen zu sensibilisieren.
Bewusstsein schaffen
Ziel des Workshops ist es, bei den Teilnehmenden zunächst ein Bewusstsein für die Wirkung von Sprache zu schaffen und sie auf dieser Grundlage für die diskriminierende Nutzung von Sprache zu sensibilisieren. Im Fokus steht dabei die Anwendungsbezogenheit der Inhalte, weshalb anhand konkreter Beispiele aus dem Vereinsleben sprachliche Diskriminierungsformen diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht werden. Am Ende des Workshops haben die Teilnehmenden die Bedeutung einer bewussten Ausdrucksweise erkannt und sind in der Lage, sprachliche Diskriminierung und Grenzüberschreitungen zu identifizieren, anzusprechen und selbst zu vermeiden.
Sprachliche Diskriminierung angehen
Der Workshop wird mit zwei thematischen Varianten angeboten: a) Sprache und Rassismus oder b) Sprache und Sexismus.
Es handelt sich jeweils um einen dreistündigen Workshop, der prinzipiell als Online-Kurs angeboten wird. Eine Durchführung in Präsenz ist möglich, es müssen dann die Reisekosten der Workshopleitung übernommen und ein geeigneter Raum zur Verfügung gestellt werden.
Pro Workshop sollten mindestens 6 und es können maximal 15 Personen teilnehmen. Die Kosten liegen bei 450€ (zzgl. Reisekosten bei Präsenz).